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Landhaus am Weinberg

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Jenny und Wolfgang Scheuermann und das Familienunternehmen, die Seniorenresidenz
Landhaus am Weinberg, widmen sich seit 1987 der Pflege und Betreuung alter Menschen.

Das Haus in der heutigen Form wurde 1998 eingeweiht und hier wohnen und leben 53
Senioren.

Im Landhaus am Weinberg steht das Wohnen im Sinne von Zuhausesein im Vordergrund.
Dazu gehört das Wohl fühlen sowohl im räumlichen Umfeld, als auch eine zwischenmensch-
liche Atmosphäre mit einem familiären Charakter. Die Räume sind in saubere, helle, über-
schaubare und freundlich gestaltete Wohnbereiche gegliedert. Eigene Möbel und Wohn-
schmuck gestalten die Zimmer individuell und unverkennbar als Zuhause.

Die alten Menschen, die im Landhaus am Weinberg wohnen und leben, nehmen ganz nach
ihren Bedürfnissen am Gemeinschaftsleben teil (gemeinsames Essen oder Freizeitgestal-
tung) oder ziehen sich auch mal zur Ruhe und Besinnung in ihr Zimmer zurück.

In Anerkennung, daß der Prozeß des Alters sich nicht aus dem Gesamtlebenslauf als einer
Einheit herauslösen läßt, wird die Fortsetzung lebensbiographischer Gewohnheiten unter-
stützt.

Bei den Menschen, die ihre Bedürfnisse nicht deutlich kommunizieren können, ist eine
intensive Beziehungsebene zu den Pfleger/innen von großer Bedeutung.

Im gemeinsamen (Er)leben des Tagesablaufes sind Zu-Pflegende und Pfleger/innen eine
Gemeinschaft, die die Qualität dieses Zusammenseins auch gemeinsam gestalten.

Am Prozeß des „sich-kennen(lernens)“, dem „sich-vertraut-sein“ und des Vertrauens sind
alle aktiv beteiligt.

Der professionelle Anspruch des Pflegeteams basiert auf der Grundlage des AEDL (Aktivi-
täten und existentielle Erfahrungen des Lebens)-Modells nach Frau Prof. Monika Krohwinkel,
und wird durch eine geplante, individuelle, bedürfnisorientierte, reflektierte und überprüfbare
Pflege- und Betreuung transparent.

Dabei steht die Wertschätzung für die Persönlichkeit und der Kompetenzen der alten
Menschen im Mittelpunkt.

Kompetenzen zu erhalten, Teilkompetenzen zu fördern und das Kompetenzgefühl zu be-
wahren, sind die Ziele pflegerischen Bemühens der aktivierenden Pflege und Ergebnis einer
ehrlichen Beziehungspflege. Im Umgang mit alten Menschen, die geistig und körperlich ver-
ändert, verletzlich und krank sind, ist die (Be-)Achtung vor dem Alter als Entwicklungsstufe
des Lebens von zentraler Bedeutung. Die Selbstbestimmung des Einzelnen steht im sensib-
len Bezug zu dem Versorgungs- und Sicherheitsauftrag des Trägers, die nur auf der Grund-
lage der Beziehungsebene zwischen Zu-Pflegenden und Pfleger/innen eine befriedigende
Umsetzung findet.

Es ist uns wichtig, vor allem auch Sterbende und deren Angehörige in ihrer schwierigen Zeit
zu begleiten. Dabei unterstützen wir die Seelsorge und respektieren gleichzeitig die religiöse
Grundüberzeugung Andersdenkender.

Auch die Angehörigen sind an der Atmosphäre des Hauses beteiligt. Eine wichtige Begeg-
nungsstätte für soziales und kommunikatives Geschehen ist das Café im Erdgeschoß, das
besonders an Sonn- und Feiertagen ein lebendiger Mittelpunkt der Seniorenresidenz ist und
eine Kontaktstelle zur Öffentlichkeit darstellt.

Das Bestreben der Familie Scheuermann und der Mitarbeiter des Hauses richtet sich auf das
Wohlergehen der Bewohner. Wir bemühen uns fortwährend darum, die Qualität unserer
Leistungen zu optimieren und weiter zu entwickeln.

 

Monika Krohwinkel und Ihr Pflegemodell

Monika Krohwinkel ist Professorin an der Fachhochschule Darmstadt. Sie veröffentlichte erstmals 1984 ihr konzeptionelles Modell der aktivierenden und der existenziellen Erfahrungen des Lebens. Das Modell wurde in einer 1991 abgeschlossenen Studie erprobt und weiterentwickelt. Diese Studie war die erste von einer Pflegenden durchgeführte wissenschaftlichen Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit in Deutschland. Sie befaßte sich mit der ganzheitlich - rehabilitierenden Prozeßpflege am Beispiel von Apoplexkranken.

Mensch, Umgebung, Gesundheit/Krankheit und die Pflege

Als Hauptquellen und Einflußfaktoren für die Schlüsselkonzepte Mensch, Umgebung, Gesundheit, Krankheit und Pflege benennen Krohwinkel, Martha Rogers, Dorothea Orem, Nancy Rooper und A. H. Maslow.

Mensch

Mit ”Mensch” (Person) ist sowohl der Patient als auch die Pflegende gemeint. Krohwinkel sieht den Menschen wie Rogers, als ”einheitliches, integrales Ganzes, das mehr und anders ist als die Summe seiner Teile, mit seiner eigenen Identität und Integrität ” ( Rogers, 1970 ). Jeder Mensch ist fähig, sich zu entwickeln, zu wachsen und sich selbst zu verwirklichen.

Umgebung

In der ganzheitlichen Sicht ist die Umgebung der westliche Faktor für das Leben, Gesundheit und Wohlbefinden. Mensch und Umgebung sind offensichtlich wechselseitig beeinflussende Systeme. Zur Umgebung zählen neben allen Lebewesen, auch ”ökologische, physikalische, materielle, und gesellschaftliche Faktoren”. Der Bedarf an Veränderung der Umgebung wird besonders deutlich im Bereich der Rehabilitation.

Gesundheit und Krankheit

Krohwinkel definiert Krankheit und Gesundheit als ”dynamische Prozesse”, die für die Pflege als Defizite und Fähigkeiten erkennbar sind. Krohwinkel identifiziert Wohlbefinden und Unabhängigkeit als subjektiv empfundene Teile der Gesundheit.

Pflege

Beim Modell der aktivierenden und existenziellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) handelt es sich um ein Bedürfnismodell. Die Bedürfnisse und Fähigkeiten werden in dreizehn Bereiche gegliedert, ( Schema Tabelle ). Die ersten elf Bereiche sind mit der Lebensaktivitäten von Roper identisch. Der zwölfte, ”Soziale- Bereiche - des -Lebens - sichern”, ist für die Vorbereitung der Patienten für die Entlassung aus dem Krankenhaus von besonderen Bedeutung. Den dreizehnten Bereich, ”Mit - existenziellen - Erfahrungen - des - Lebens - umgehen”,

gliedert Krohwinkel in :

- die Existenz gefährdenden Erfahrungen (Abhängigkeit, Sorge, Angst, Schmerzen, Sterben usw.);

- die Existenz fördernden Erfahrungen (Unabhängigkeit erreichen, Zuversicht, Vertrauen, Sicherheit usw. );

- Erfahrungen, welche die Existenz fördern oder gefährden  (Kultur und Biographie ).

Die Bedürfnisse und Fähigkeiten haben eine physisch -funktionale, eine willentlich - emotionale, eine kulturelle und eine soziale Komponente. Alle sind immer wenn auch unterschiedlich stark ausgeprägt vorhanden und auch in jeder anderen Komponente enthalten. Krohwinkel hat vier Schlüsselkonzepte und die AEDL -Struktur in ein Rahmenmodell ganzheitlich - fördernder Prozeßpflege eingebaut.

Dieses Rahmenmodell gliedert sich in :

- das primäre pflegerische Interesse: pflegebedürftiger Mensch mit seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten; außerdem Einflüsse aus der Umgebung, dem Gesundheits- bzw. Krankheitsprozeß und Diagnostik und Therapie;

- die primäre pflegerische Zielsetzung: zentral sind hier die Unabhängigkeit und das Wohlbefinden, die durch Förderung der Fähigkeiten der pflegebedürftigen Person oder ihrer Angehörigen erhalten oder wiedererlangt werden sollen; dieses Ziel gilt unabhängig von der Prognose oder dem Gesundheitszustand für alle Menschen;

- die primäre pflegerische Hilfeleistung: Pflege verfügt über fünf methodische Ausrichtungen (handeln für; führen und leiten; eine fördernde Umgebung schaffen; unterstützen, anleiten, beraten, unterrichten und fördern)Schema.

AEDL´s                                     (Quelle: Professionelle Pflege Band1)

 1. kommunizieren

 2. sich bewegen

 3. vitale Funktionen des Lebens aufrecht erhalten

 4. sich pflegen

 5. essen und trinken

6. ausscheiden

7. sich kleiden

 8. ruhen und schlafen

9. sich beschäftigen

10.sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten

11.für eine sichere Umgebung sorgen

12.soziale Bereiche des Lebens sichern

13.mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen

 

Monika Krohwinkel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

(Weitergeleitet von Krohwinkel)

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Monika Krohwinkel (* 1941 in Hamburg) war von 1993 bis 1999 Professorin für Pflege an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt.

Sie veröffentlichte erstmals 1984 ihr konzeptionelles Modell der Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens (AEDL). Das Modell wurde in einer 1991 abgeschlossenen Studie erprobt und weiterentwickelt. Diese Studie war die erste von einer Pflegenden durchgeführte wissenschaftliche Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit in Deutschland. Sie befasste sich mit der ganzheitlich-rehabilitierenden Prozesspflege am Beispiel von Apoplexiekranken.

Förderungsanlass war das damals neue Krankenpflegegesetz von 1985, welches eine geplante, systematische und umfassende Prozesspflege im stationären Bereich forderte, um die gesetzlichen Ausbildungsziele zu erreichen.

Hausinfo: Die Seniorenresidenz Landhaus am Weinberg liegt idyllisch im Odenwald (Breuberg, Hessen). Das familiär geführte Altenpflegeheim hebt sich durch seine reizvolle Lage und seinen unverkennbaren Landhaus – Charakter von anderen Seniorenheimen ab. Neben Dauerpflege sind auch Kurzzeitpflegeplätze (Urlaubspflege) vorhanden. Das im Odenwaldkreis gelegene Landhaus ist von Aschaffenburg in 15 und vom Rhein-Main Gebiet ( Frankfurt, Offenbach oder Rodgau ) in 30 Minuten bestens zu erreichen. Wir hatten schon Gäste aus Mühlheim am Main, Seligenstadt, Hainburg, Rodgau, Darmstadt-Dieburg, Alzenau oder Miltenberg.